Baden-Württemberg hat ein Service Portal www.service-bw.de eingerichtet, in dem man auch eine Beschwerdestelle fürs Internet findet.
Hier kann man such u.a. beschweren, wenn gewerbliche oder private SPAM eMail einläuft. Das ist mal eine positive Meldung. Schaut man allerding genauer hin, so gilt dieser Service nur wenn der Betroffene in Baden-Württemberg wohnt oder der Absender im Ländle seinen Sitz hat. Das ist ja im Internet häufig der Fall! Der Amtschimmel wiehert aber noch weiter:
Eine E-Mail, die ausschließlich dem Zweck dient, Viren zu verbreiten, ist keine Spammail. Eine Beschwerde würde Ihnen in diesem Fall nicht helfen. Tipps zur Vorbeugung, Erkennung und Beseitigung von Virenbefall finden Sie auf den Internetseiten des
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.
Na ja, was nicht ist kann ja noch werden. Zumindest der Ansatz etwas gegen illegales Verhalten im Internet zu tun ist ja löblich. Unverständlich ist dagegen, dass diese Dienste auf der Ebene eines Bundeslandes und nicht für alle Bundesländer angeboten werden. Das wäre doch mal eine schöne Gelegenheit für länderübergreifende Kooperation und Einsparung von Verwaltungskosten.
2 Antworten bis hierher ↓
Internet Betrug – Melden – Anzeige erstatten – wo und wie? « IT Politik // Oktober 22, 2009 um 5:31 |
[...] Oktober 12, 2008 · 23 Kommentare Es vergeht kein Tag an dem nicht über Betrug, Verletzung des Datenschutzes, Spam usw im Internet in den Zeitungen und bei Heise Security berichtet wird. Versucht man jedoch einen Missstand zu melden, findet man in Deutschland anders als in USA keine zentrale Stelle und kein Internet Beschwerdeformular wie in USA , wo man eine Beschwerde abgeben könnte. Versuchen Sie es doch einfach mal bei BSI für Bürger – viel Glück! Theoretisch kann man ja eine Anzeige bei der nächsten Poliziedienststelle machen oder einen Anwalt bemühen, daran wird man aber viel Freude und Kosten haben. Neu 2009: Baden-Württemberg hat eine Beschwerdestelle eingerichtet siehe hierzu Beschwerde Internet. [...]
Cetin // Oktober 27, 2009 um 4:40 |
Hallo
Ich habe hier ein kleines Hotel, Einer hat uns eine E-mail geschrieben , er wollte mit seiner familie in Deutschland Urlaub machen und wollte in unserem Hotel 2 Wochen übernachten, das kostet ca. 3000 € er hat uns Kredit karten Daten gegeben, wir können das konto belasten.
Wir haben das gemacht, und ihm eine rechnung und beleg zugeschickt. nach 2 Wochen
erhielten wir eine E-mail: Wir Können nicht kommen weil meine Frau in Krankenhaus bitte schicken sie mein Geld züruck. Ich habe ihm gesagt, gehen sie zu ihrer bank und machen sie eine rückbelastung . aber er konnte nicht aus verschiedenen gründen.. Dann hat er eine andere Kontonummer zur Rücküberweisung angegeben . In meiner Abwesenheit ( Urlaub) überwies mein Bruder den geforderten Betrag.
Seither haben von ihm nichts mehr gehört
Offensichtlich handelte es sich um eine gestolene Kreditkarte. Die Kreditkartenbank
forderte daraufhin den Betrag von uns zurück