IT Politik

Internet Betrug – Melden – Anzeige erstatten – wo und wie?

Oktober 12, 2008 · 23 Kommentare

Es vergeht kein Tag an dem nicht über Betrug, Verletzung des Datenschutzes, Spam usw im Internet in den Zeitungen und bei Heise Security berichtet wird. Versucht man jedoch einen Missstand zu melden, findet man in Deutschland anders als in USA keine zentrale Stelle und kein Internet Beschwerdeformular wie in USA , wo man eine Beschwerde abgeben könnte. Versuchen Sie es doch einfach mal bei BSI für Bürger – viel Glück! Theoretisch kann man ja eine Anzeige bei der nächsten Poliziedienststelle machen oder einen Anwalt bemühen, daran wird man aber viel Freude und Kosten haben. Neu 2009: Baden-Württemberg hat eine Beschwerdestelle eingerichtet siehe hierzu Beschwerde Internet.

Nachdem ja unser jetziger Verbraucherschutzminister in die Niederungen von Bayern zurückkehrt, kann man ja hoffen, dass der Nachfolger mal diese Gelegenheit zur Profilierung nutzt. Der Dank der Internetgemeinde ist ihm sicher!

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Bitte machen Sie einen Eintrag in einem spezifischen Blog, wenn sie einzelne Betrugsfälle diskutieren wollen. Die Diskussion beweist einmal mehr, dass in Deutschland eine zentrale Stelle zur Meldung von Betrugsfällen fehlt.

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23 Antworten bis hierher ↓

  • Martina Hornburg // Februar 27, 2009 um 9:40

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    seit langer Zeit gibt es eine Internetseite „mopsonline@yahoo.com“. auf dieser Seite werden Tiere angeboten zu einem günstigen Preis über Düsseldorf. Wenn man darauf eingeht, kommen Mails in sehr schlechtem Deutsch mit angeblichen Bildern der Tiere. Dann sol man zahlen, für Transport, für Transportkisten, für Karantäne und und und. Wie kann man denen endlich das Handwerk legen??? Ich finde es tierische wichtig, da mal was zu unternehmen, denn ich denke, dass viele Menschen auf sowas rein fallen. Die Tiere sollen dann angeblich aus Kamerun kommen, dann kommen noch Kosten für Tierärzte usw. Unternehmen Sie doch endlich mal was gegen so eine Abzocke.

    Mit freundlichem Gruß

    M-. Hornburg

  • Madest // April 2, 2009 um 4:39

    Hallo, ich hoffe, dass ich bei Ihnen richtig bin, ich bin bei US-Paitmailfirmen angemeldet, und habe schon mehrere male die Auszahlungsgrenze erreicht und die Summe auch angefordert, aber bis heute ist nichts gekommen. ich gehe davon aus, das ich betrogen wurde, und möchte Hilfe um gegen diese Firmen vorzugehen.
    Wenn sie mir helfen können, melden sie sich bitte. Vielen dank R. Madest

  • portaleco // April 3, 2009 um 2:55

    Handelt es sich tatsächlich um eine in USA ansässige Paidmail Firma, kann man sich an das US Internet Crime Complaint Center http://www.ic3.gov/complaint wenden und dort ein Beschwerde Formular ausfüllen. Ich glaube aber , dass die US Behörde nur Beschwerden von US Bürgern annimmt. Das wäre aber mal einen Versuch wert. In Deutschland können Sie sich allenfalls an den Verbraucherschutz http://www.vzbv.de wenden. Meiner Meinung werden sie dort aber auch keine Hilfe finden. Der einzige erfolgversprechende Weg wäre eine Privatklage in den USA, die aber mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Das lohnt isch sicher nicht bei den relativ geringen Vergütungen für Paidmail. Häufig steht auch nur der Server in USA – die Betreiber sitzen meist irgendwo anders und fallen dann nicht unter die Jurisdiktion der USA (obwohl die US Behörde auch gegen Internet Betrüger im Ausland vorgeht!). Wahrscheinlich bleibt Ihnen nichts anderes übrig als den Verlust unter der Rubrik „Lehrgeld“ abzulegen. Es wäre aber an der Zeit, dass die Bürger in Deutschland das für Verbraucherschutz zuständige Ministerium und den für die Strafverfolgung zuständigen Innenminister zwingen, eine ähnliche Stelle wie in USA für die Verfolgung von Kriminellen im Internet einzurichten. Die nächsten Wahlen stehen ja vor der Tür!

  • Sturm // Juli 22, 2009 um 7:42

    Hallo,
    ich möchte hier vor einer Masche warnen der ich leider kürzlich aufgesessen bin. Habe auf eine private Kleinanzeige im Internet geantwortet (Quoka) in der ein Macbook Pro zum Verkauf stand. Nach Kontaktaufnahme wurde mir in Englisch mitgeteilt, dass der Verkäufer, ein MARK VENUS (ja, jetzt sehe ich natürlich auch, dass schon der Name ein Fake sein muss) in Deutschland gearbeitet hat und nun bereits wieder in London ist, das Macbook aber verkaufen möchte. Er hat einen sogenannten Escrow Service vorgeschlagen über die Firma AIRMA INTERNATIONAL. Ich kannte weder Escrow Service noch Airmax. Habe mich über Escrow Service erkundigt und fand es dann seriös. Das Problem war, dass ich das Geld über Western Union zahlen sollte. Auch das kannte ich leider nicht und so begann das Verhängnis… Inzwischen weiß ich, dass diese Firma Airmax (http://airmax-europe.eu/en/index.htm) eine Fake Firma ist. Die Logos von Firmen auf der Website von denen Airmax angeblich Mitglied ist sind gefälscht. Habe einige Firmen angeschrieben und sie haben diese Info verärgert dementiert. Das Problem ist nun, dass ich trotz vollständigem Namen und Adresse von demjenigen der das Geld in London abgeholt hat (ein gewisser Robert Craigos) keine Handhabe habe weil England erst aktiv wird bei einem Mindestbetrag von 5.000,- €! Ich werde mich nun an die Staatsanwaltschaft wenden – vielleicht bekommt man ja eine Sammelklage zusammen… Ich finde es unglaublich, dass Firmen, dennen man nachweislich Betrug nachweisen kann einfach so weiter machen können nur weil sie ein paar km entfernt quasi Immunität genießen. Das einzige, was ginge, man müsste à la Miss Marple auf eigene Faust ermitteln…

  • Marion // Juli 25, 2009 um 2:27

    Habe über friendscout24 einen Geschäftsmann kennengelernt. Jedoch keine richtige Adresse und Bilder bekommen. Habe ihm über Western Union Bank 2000 Euro überwiesen und zufällig erfahren, dass er noch eine andere Damen Geld aus der Tasche gezogen hat. Er kommt aus England und ist 50 Jahre ca. alt und hat einen 15 jährigen Sohn. Leider bin ich ihm auch in die Falle gegangen, da er wunderschön dokumentieren kann und mir klar machte , er habe zur Zeit ein finanzielles Problem, wobei er von seinem Konto kein Geld bekomme. Erst nach und nach kam der Betrug heraus. Habe mich an verschiedene Institutionen gewandt, jedoch keinen Erfolg. Englische Adresse stimmt nicht, Ip-Adressen etliche vorhanden, Telefonnummer aus Ghana. Vielleicht weiss jemand einen Rat !

  • Reiner S. // August 2, 2009 um 4:19

    Hallo liebe Leidensgenossen und Interessierte. Ich hätte da mal eine Frage! Kennt jemand eine Seite auf der man Internetbetrüger bloßstellen kann?
    Ich habe von einer Person, die mich in 3 Jahren um insgesamt mehr als 11,000 Euro erleichtert hat Fotos. Mir ist klar, das der Name falsch sein kann, den ich habe und auch alle anderen, die hiermit in Verbindung gebracht werden können, aber das Gesicht, das ist real und ich kann bestätigen, das es die Person ist, mit der ich seid 3 Jahren in Yahoo chatte, da es ein Screenshot von ihrer Webcam ist.
    Ich würde gern auch bestätigt bekommen, ob die Namen tatsächlich zu den Personen gehören, da ich mich ansonsten frage, wie sie das Geld in Empfang nehmen konnten. Hierbei besteht Möglichkeit der Zusammenarbeit von Transferunternehmen wie Western Union und Xoom oder den auszahlenden Banken mit diesen Betrügern, da ja angeblich Ausweise vorgelegt und Empfangsdokumente ausgefüllt werden müssen.
    Interessant wäre auch eine Seite auf der man diese Personen als gesucht melden kann. Wenn jemand also eine solche Seite kennt, bitte melden.
    Ich sehe nicht ein, das diese Person mich betrogen hat, wobei es gemäß zuständigen Kripobeamten kein Betrug war, da kein schriftlicher Vertrag geschlossen wurde ( Blödsinn, was wäre das dann für ein Internetbetrug, wenn man etwas schriftlich hat?) und kann beruhigt so weiter machen ohne Schwierigkeiten befürchten zu müssen. So ein wenig das weitere Betrügen möchte ich der Person schon schwer machen. Denke andere Geschädigte würden das auch gern.

  • Pfanzelter Marion // August 14, 2009 um 7:15

    hallo helfen sie mir bitte, weis jemand ein rat, wahr so blöd und habe 6.000 euro eingezahlt über western union, leider musste ich feststellen das alles nur betrug wahr! was kan ich machen.. er heist patrik rainerl (london) habe foto ales .. lg

    • Reiner S. // August 14, 2009 um 7:54

      Sorry, Planzelter Marion, dein Geld wird leider weg sein, wie es auch meines ist! Ich weiß wie schwer man daran zu schlucken hat, das das Vertrauen in Menschen so betrogen wird! Leider kann ich dir auch noch keine Seite im Internet nennen, auf der man diese Betrüger mit Fotos bloßstellen kann! Diese Seite werde ich wohl in kürze selber erstellen! Unglaublich, das noch keiner der Betrogenen an diese Möglichkeit gedacht hat und es ist ja wohl auch legitim, das man hiermit andere User schützen will. Aber solltest du die betreffende Person nicht mal live auf WebCam gesehen haben, so kann ich dir verraten, das dieses Foto möglicherweise eine unbeteiligte Person zeigt! Der Name ist wohl richtig, aber ich würde an deiner Stelle mal Western Union anschreiben, die Transfer-Nummer bekannt geben und eine Empfangsbescheinigung von auszahlenden Bank einfordern!

      • Pfanzelter Marion // August 14, 2009 um 8:14

        danke, ja insgesamt 6220 euro ich bin so sauer ich brauche das geld dringent bin arbeitslos auch noch! der empfänger hat das schon abgeholt was soll ich machen??

    • Martin Philip // August 21, 2009 um 3:23

      hallo ich habe auch an patrik rainerl wegen Audi A3 4200 Euro Bezahlt aber die letzten 2100 Euro nicht mehr habe passkopie und auch unterlagen.
      ich bin morgen bei der polizei in wien und mache eine anzeige gegen diese person.

  • Reiner S. // August 14, 2009 um 8:28

    Ich bin um mehr als das Doppelte betrogen worden! Aber das Geld, das können wir abschreiben und können daraus nur unsere Lehren ziehen! Wie ich schon sagte, es bleibt dir nur, das du von Western Union eine Empfangsbestätigung anforderst, auf der ja auch die Daten aus dem Personalausweis oder einer ähnlichen ID nachweis verzeichnet werden. Damit sollte nachweisbar sein, das Empfänger und Name identisch ist! Dann bleibt dir die Möglichkeit eine Privatklage einzureichen, bei der ich allerdings keine großen Aussichten sehe, das du dein Geld zurück bekommst, im Gegenteil sind das noch größere Kosten! Leider läßt uns unser Staat mit unseren Verlusten alleine und kümmert sich in keiner Weise darum! Eine Anzeige bei der Polizei ist zwar möglich, aber auch hier kann ich dir nicht viel Hoffnung machen! Vielleicht wenn das kommt, was die Polizeigewerkschaft jetzt fordert, aber auch daran kann ich nicht recht glauben!
    Lg. Reiner

    • Sturm // August 15, 2009 um 8:20

      Hallo,
      ich war bei der Polizei und da habe ich erfahren das es zwischen London und Deutschland kein Abkommen gibt. Heißt: England wird erst ab 5.000,- € aktiv – der Rest ist Kleinkram.

      Blöd für mich gut für Sie! Erstellen Sie unbedingt Anzeige! Mit dem Abholnachweis von Western Union hat England genug Material in der Hand…

      Viel Glück!

  • Pfanzelter Marion // August 14, 2009 um 9:20

    ich hasse das ich bin bleite wen ich dieses schwein dawische bringe ich ihn um den wixxer

  • Reiner S. // August 15, 2009 um 8:49

    Das kann ich sehr gut nachvollziehen! Diese Emotionen sind mir nicht fremd. Aber wenn diese Leute so leicht zu finden wären und es so leicht wäre mal ebend zu ihnen zu gelangen, dann würden sie es sich wohl überlegen Menschen zu betrügen und womöglich ins Elend zu stürzen. Hoffe, bei dir ist es nicht ganz so schlimm und du kannst deine Probleme noch bewältigen!
    Lg. Reiner

  • Pfanzelter Marion // August 15, 2009 um 10:39

    danke aber wie soll ich vorgehen??
    ich bin so sauer

  • Paulo Javier // August 21, 2009 um 4:42

    Ich weiß nicht, was sie sagen, wenn ich all diese Informationen über den Mann namens Patrik Rainerl sehen.Ich habe Kontakt zu Patrik Rainerl http://www.autoblitz.at regardin seinem Auto ein 1998 Porsche Carrera Cabrio 3,6 L für 6000 Euro.Danach wird die Reederei mir gesagt, dass ich zu einem anderen 6000 Euro für die Steuer-und Garantie haben, schicke ich das Geld schicken.Nach wenigen Stunden, die sie mir schicken, um mehr 6000 Euro wieder für die Steuer-Garantie, denn das Auto war in Frankreich und gestoppt, und ich habe das Geld schicken.Und ich habe dieses meinem Anwalt gesagt, und er erzählte mir, dass ich das ganze Geld verloren haben.Aber heute habe ich einen Anruf um 13:30 Uhr von einer Person erhalten, und er fragt mich, wenn ich zu Hause bin.Es war der Agent der Reederei war er bei mir zu Hause mit dem Auto und 12.000 Euro in bar.Ich wusste nicht, was ich sagen soll, aber wenn ich sehe, dass ich nicht glauben, weil dieser Mann war ein ehrlicher Mensch, und er schickt mir das Auto und das Geld zurück, wie er es mir erzählt.Ich weiß nicht, ob Sie über die gleichen Menschen, sondern mit Patrik Rainerl i mehr Angebote, weil er wirklich senden Sie mir den Wagen zu sagen.

    • Pfanzelter Marion // August 21, 2009 um 7:49

      sie sind auch verlogen glaube kein wort sie haben die gleiche schriftart wie patrik rainerl.. lügner! hofentlich glaubt das keiner

      • Reiner // August 21, 2009 um 7:58

        Das war doch offensichtlich oder? Lobeshymnen in so einer Seite, sind doch immer verdächtig! Aber sag, deiner war in Österreich oder? Wofür braucht ein Österreicher, um ein Auto nach Frankreich zu bringen, einen Reeder? :) ) Außerdem ist das Übersetzungsprogramm sauschlecht!

  • martin philip // August 21, 2009 um 8:07

    er ist ein betrüger

  • martin philip // August 21, 2009 um 8:14

    Pfanzelter Marion
    du kannst mich anrufen wenn du mir nicht glaubst ich komme aus wien meine tel: 0664/4813739 es tut mir leid wenn jemand auf meinen namen klickt kommt er auf meine webseite das war nicht beabsichtigt. jeder der will kann anrufen wenn wir mehr leute sind können wir vielleicht mehr erreichen.

    • Pfanzelter Marion // August 22, 2009 um 1:21

      ja okay ich muss morgen in der früh also samstag wider zur polizei hoffe bekomme das geld wider zurück.. sie könenn mich auch anrufen ( o699 19057661) rufen sie mich morgen mittag an danke lg

  • Martin Philip // August 21, 2009 um 8:55

    POLIZEI Wien
    Landespolizeikommando Wien
    Lichtentaler gasse 4, 1090 Wien
    Tel.: 0043 1 31310-22360
    http://www.polizei.at

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