Beiträge vom März 2008
In Deutschland ist weitgehend unüblich über das Internet Spenden zu sammeln, während in USA gängige Praxis ist, das Internet auch zum effizienten Einsammeln von Spenden zu nutzen. In Deutschland wird häufig viel Geld für die Spendensammler vergeudet. Ärzte ohne Grenzen geht mit gutem Beispiel voran und bietet einen umfassenden Online Spendenassistenten.
Interessant sind speziell die großzügigen Online Spender (> 1000 $), deren Verhalten in einer US Studie untersucht wurde. Interessanterweise will ein signifikanter Teil dieser Spender die übliche Bombardierung mit Post und eMail nicht! Penetrantes Werben in dieser Gruppe führt in der Regel zum Abbruch der Unterstützung.
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Im neuesten Bericht über die US Medienlandschaft (The State of the News Media 2008) findet man ein interessantes Kapitel über Inhalte, die von den Bürgern erstellt werden (Citizen Media). Dabei haben fast 40% der Internet Benutzer auch Inhalte eingestellt. Interessant ist auch, dass die meist gelesenen Artikel nicht von Journalisten sondern von „Laien“ ins Web gestellt wurden. In Deutschland ist der Anteil der „Mitmach Bürger“ noch viel geringer als in USA. Leider ist mir keine ähnliche Studie aus Deutschland bekannt. Der Trend wird jedoch ähnlich wie in USA sein.
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Die amerikanischen Patentgesetze und zunehmend auch die neuen EU Regeln erlauben es triviale Patente anzumelden. Dies hat zu einer wahren Flut von Patenten geführt, die auch deutsche Firmen zu langwierigen und kostspieligen Klagen gezwungen haben. Der US Supreme Court hat nun die erforderliche Erfindindungshöhe , die eine Patentanmeldung haben muss, neu definiert. Trivial Patente wie z.B. die in Mode gekommenen „Business Patente“ können damit nicht mehr patentiert werden. Hoffentlich schließt sich die EU dieser Praxis an.
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Der Gouverneur des Staates New York, Eliot Spitzer hatte sich seine Position durch hartes Durchgreifen gegen Korruption und Vorteilsnahme in Politik und Wirtschaft erarbeitet. Jetzt ist er selbst über einen Sex Skandal gestolpert und zurückgetreten. Durch die Überwachung der Kommunikation der Bürger werden auch dubiose Telefonate von Politiker erfasst. Daran hatte Eliot Spitzer nicht gedacht, als er seine Bestellung bei einem Washingtoner Edel-Prostituierten-Ring aufgab. Vielleicht hilft dieser Vorgang einigen Bundestagsabgeordneten zum besseren Verständnis des Schutzes der persönlichen Kommunikation der Bürger.
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